Ernährungsberatung nach Trad. Chin. Medizin
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Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

 

Wer generell dazu neigt (im Winter) häufig krank zu sein, der kann vor dem ersten Frost noch rasch etwas für sein Immunsystem tun. Das Mittel der Wahl ist die wunderschöne und von mir heiß geliebte Kapuzinerkresse, die ich jedes Jahr in meinem Garten aussähe und täglich 2 Blüten davon esse.  Mir blutet jedes Mal das Herz, wenn ich nach der ersten Frostnacht in den Garten gehe und sehe, dass es meine Pflanze nicht überstanden hat. Aber wie gut, dass es ein nächstes Jahr gibt.

Die Kapuzinerkresse wurde zur Heilpflanze 2013 gewählt und das bestimmt zu Recht. Sie wird angewandt bei grippalen Infekten, Bronchitis, Harnwegsinfekten und Nasennebenhöhlenentzündungen. Sie wirkt antibiotisch, antiviral und antimykotisch, v.a. durch die enthaltenen Senfölglycoside.  Die Blüten sind sehr dekorativ in allen Speisen und haben einen leicht scharfen Geschmack. Die Pflanze hat keine hohen Ansprüche an Bodenbeschaffenheit und Pflege also sollten Sie noch keine Kapuzinerkresse in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon haben, vielleicht ja im nächsten Jahr.

 

Schwarzer Rettich

(Raphanus sativus)

 

Der Rettich hat auch bei uns in Tirol eine lange Tradition und wird seit Generationen als Mittel zur Abwehrsteigerung und gegen Husten und Schnupfen verwendet. Die gute alte „Rettichkur“ ist vielen noch ein Begriff und dennoch wird sie viel zu wenig angewandt, obwohl sie denkbar einfach ist: schwarzen Rettich köpfen, mit einem Esslöffel aushöhlen, den ausgehöhlten Rettich mit Zucker auffüllen und den „Deckel“ wieder auf den Rettich legen, über Nacht stehen lassen. Der am nächsten Tag entstandene „Rettichsaft“ wird als Kur eingenommen: 3 x 1 EL täglich, er schmeckt sehr gut und ist auch bestens für Kinder geeignet.

In der TCM wird ihn folgende Wirkung zugeschrieben:

 

  • bewegt und löst Schleim
  • öffnet und macht den Oberen Erwärmer durchgängig
  • regt den Gallenfluß an

Der Löwenzahn

 

Diese leuchtende gelbe Blüte ist mehr als nur ein Unkraut! Das heimische Kraut ist ein kleines Wundermittel, das neben vielen Wirkstoffen auch die Leber im Holzelement unterstützt. Grund hierfür sind die enthaltenen Bitterstoffe, die meist als Bittertonikum bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden.

 

Der Löwenzahn ist kühlend und hat eine ausgeprägte Wirkung auf Leber und Magen. Der Löwenzahnsaft ist daher eine ideale Ergänzung um in den Frühling zu starten. Jungen Löwenzahnblättern über einem Salat machen also nicht nur optisch was her.

 

Wer momentan noch keine gelben Blüten auf den etwas gefrorenen Wiesen entdecken kann, der greift auf den Saft oder Löwenzahntee zurück.

 

Aufgrund der stark harntreibenden Wirkung ist diese Pflanze nicht für Nierenkranke zu empfehlen!

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